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 Heine-Forum
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Guten Tag !

In Adorno's Minima Moralia (§36) kann man die volgenden Verse lesen :
« Das Elend bleibt so wie es war.
Du kannst es nicht ausrotten ganz und gar
Aber du machst es unsichtbar »
Das Zitat stammt aus Bertolt  Brechts :
« Die drei Soldaten und die Reichen »
Jedoch glaube ich diese Verse schon vor langer Zeit bei Heinrich Heine gelesen zu haben.
Wäre da eine Verbindung möglich ?
Hâtte Brecht Heines Verse übernehmen können ?
Oder wäre da mindenstens eine Anspielung ?
Die Heinekenner in diesem Forum haben wahrscheinlich eine Antwort.

Merci.
( Verzeihen sie mir mein dürftiges Deutsch)

Cordialement
Dimitri Wagner
Strasbourg
 Re: Heine, Brecht, Adorno 21.10.2003 (11:03) Unbekannt
Hallo Dimitri,
ein spannende Frage und eine gute Beobachtung!
Die von Dir (und Adorno) zitierten Brecht-Verse klingen tatsächlich irgendwie nach Heine, obwohl mir kein konkretes Vorbild einfällt. Die ganze Thematik des Brecht-Gedichts (Rechtfertigung der Unterschiede zwischen Arm und Reich durch die Reichen etc.) erinnert sehr an einige Gedichte aus Heines später Lyrik, z.B. an "Die Wanderratten". Ein gründlicher Blick in die Zeitgedichte aus den "Neuen Gedichten" und in die "Lazarus"-Gedichte im "Romanzero" und in den "Gedichten. 1853 bis 1854" würde bestimmt noch mehr vom Ton ähnliche Gedichte zutage fördern.
Wenn Du etwas findest, wäre ich sehr gespannt, wenn Du hier darüber berichten würdest!
Beste Grüße
Robert

Dies ist ein Beitrag aus dem Forum "Heinrich-Heine-Forum". Die Überschrift des Forums ist "Heine-Forum".
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