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 Nachtgedanken 20.06.2006 (13:41) Natascha
Hallo ihr Lieben!

Ich suche weiter Interpretationsansätze für Heines "Nachtgedanken". Kann es sein, dass Heine neben seiner Sehnsucht nach der Mutter auch um Deutschland an sich besorgt ist? Ist nun Deutschland oder die Mutter der Hauptgegenstand der Sehnsucht? Ich tu mich leider auch ein bisschen schwer mit den stilistischen Mitteln. kann mir da jemand ein paar tipps geben? Ich bin wirklich für jede Hilfe dankbar.
 Re: Nachtgedanken 21.06.2006 (11:16) gylman
Hallo Natascha,

der Dichter sorgt sich nicht um Deutschland, wie aus folgendem Vers unschwer zu erkennen ist:

Deutschland hat ewigen Bestand,
Es ist ein kerngesundes Land;
Mit seinen Eichen, seinen Linden,
Werd ich es immer wiederfinden.

Seine Mutter ist der Hauptgegestand seiner Sehnsucht! Er sorgt sich um sie.

Nach Deutschland lechzt' ich nicht so sehr,
Wenn nicht die Mutter dorten wär;
Das Vaterland wird nie verderben,
Jedoch die alte Frau kann sterben.

Gruß
Gylman
 Re: Nachtgedanken 22.06.2006 (16:57) Unbekannt
und wie sieht es aus mir sprachlichen Mitteln? Kann mir da jemand einen tip geben?
 Re: Nachtgedanken 25.06.2006 (14:08) Natascha
Welches Metrum hat das Gedicht? Ich finde es einfach nicht heraus. Und was sind typische stilistische Mittel? BITTE HELFT MIR!
 Re: Nachtgedanken 25.06.2006 (17:35) johannes
> Welches Metrum hat das Gedicht? Ich finde es einfach
> nicht heraus. Und was sind typische stilistische Mittel?
> BITTE HELFT MIR!

Es handelt sich um einen 4-hebigen Jambus mit einem gleichmäßigen Paarreim(ausnahme, Unreime wie wächst-behext).
Kadenz ist m-m/w-w.

hoffe das bringt dich etwas weiter...bin nämlich gerade am rätseln, welches gedicht von Heine in meiner Klausur drankommt..deswegen stöber ich ein bisschen und stieß auf dieses forum.

gruß johannes
 Re: Nachtgedanken 09.07.2008 (01:36) Automne
Die stilistischen Mittel hättest Du aber auch ohne Mühen selbst herausfinden können.

Im Gedicht geht es allerdings nicht - ganz flach - nur um die Mutter, sondern um die deutsche Kultur. Nachtgedanken schrieb er bereits im Exil, das materielle Deutschland hat zwar Bestand, das ideelle, kulturelle Deutschland ist aber v.a. nach Schillers Tod und Heines Emigration gefährdet.
Ein Text hat immer mehrere Ebenen.

Viele Grüße,
Automne

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