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Moin
Ich hab hier mal ne kleine Ausarbeitung gemacht. Schaut euch an ob sie euch gefällt und schreibt mich an, wenn ihr Verbesserungsvorschläge habt.


Heinrich Heine: Ein Dichter und Kämpfer

1. Einleitung
Diese Hausarbeit bearbeitet die Frage, ob das Handeln des Dichters und Journalisten Heinrich Heine (1797-1856) Deutschland beeinflusst hat. Heine ist einer der berühmtesten Dichter des 19. Jahrhunderts und wird als "letzter Dichter der Romantik" (Wikipedia 1) gesehnen. Durch Brände sind originale Familiendokumente verloren gegangen. Dennoch gibt es durch andere Werke übertragene Informationen über Heinrich Heine, die in der Hausarbeit teilweise hinzugezogen wurden. Hier werden aber nur die wichtigsten Daten, wie Lebenslauf, literarische Erfolge und Hintergründe, beschrieben und nicht weiter im Einzelnen behandelt. Als Quellen sind Lexika, Internetseiten und Bücher verwendet worden, auf die in den Texten hingewiesen wird und die im Literaturverzeichnis eingetragen sind.

2. Heinrich Heine

Im Folgenden wird Heines Biographie dargelegt. Die Informationen hierzu sind hauptsächlich aus den Quellen Wikipedia und "Heine" von Ludwig Marcuse (1960):
Christian Johann Heinrich Heine wurde am 13. Dezember 1797 in Düsseldorf in Deutschland unter dem Namen Harry Heine, "einem Liverpooler Geschäftsfreund des Vaters zu Ehren" (Heine 1: Marcuse, Ludwig; Heine (1960), S. 15), als Jude geboren. Erst nach seinem Übertritt zum Christentum benennt er sich zu Heinrich um. Sein genaues Geburtsdatum  weiß man aber nicht sicher, da ein Brand alle Familienpapiere vernichtete. Heine nannte sich auch "einen der ersten Männer des Jahrhunderts" (Heine 2: Marcuse, Ludwig; Heine (1960), S. 14), da er meint in der Neujahrsnacht von 1800 geboren zu sein, was aber andere Quellen widerlegten.
Harry Heine wächst in einer jüdischen Kaufmannsfamilie bei seinen Eltern Samson Heine und Betty Heine, geborene van Geldern, als der Älteste von vier Kindern auf. "Nach wenigen Jahren Privatschule" (Heine 3: Marcuse, Ludwig; Heine (1960), S. 16) kommt Heine 1807 in die Vorbereitungsklasse des Düsseldorfer Lyzeum und 1810 in das Lyzeum selbst, in dem er anfängt, Gedichte zu schreiben. Bereits vier Jahre später, 1814, verlässt Heine das Lyzeum ohne ein Reifezeugnis bzw. Abgangszeugnis. Daraufhin besucht er die Vahrenkampsche Handelsschule, auf der er wie sein Vater eine Ausbildung als Handelskaufmann machen sollte. (Heine 4: Marcuse, Ludwig; Heine (1960), S. 22)
1815 beginnt Heine bei dem Bankier Rindskopf eine kaufmännische Lehre als Volontär, die er aber 1816 abbricht und bei seinem Onkel Salomon Heine, einem Bankhausbesitzer in Hamburg, weiterführt. Hier lernt Harry Heine seine Schwäche für die Literatur und die Liebe zu seiner Cousine Amalie kennen, welche von ihr aber nicht erwidert wird. Bei seinem Onkel schreibt Heine auch seine ersten Gedichte, "unter anderem: Ein Traum, gar seltsam, Mit Rosen, Zypressen" (Wikipedia1) und lässt sie unter dem Pseudonym Sy Freudhold Riesenharf, einem Anagramm von Harry Heine Düsseldorf, in der Zeitschrift "Hamburgs Wächter" 1817 veröffentlichen. (Heine.Net; Wikipedia 1)
Mit der Unterstützung seines Onkels gründet Heine 1818 das Manufakturenwarengeschäft "Harry Heine und Co." in dem er hauptsächlich englische Tuche verkaufen lässt. Doch bereits 1819 geht seine Manufaktur Bankrott.
Noch im selben Jahr geht Heine nach Bonn und fängt dort, mit finanzieller Unterstützung des Onkels, an, Jura zu studieren, um einen Doktortitel zu erhalten und sich in Hamburg als Anwalt niederzulassen. Während dieser Zeit hört Heine juristischen, philosophische, philologische und historische Vorlesungen, unter anderem auch  bei August Wilhelm Schlegel und Ernst Moritz Arndt, welche er später in seinen Gedichten erwähnt und sich über sie lustig macht.
Im Wintersemester 1820 wechselt Heine die Universität und geht nach Göttingen. Im Februar 1821 aber muss Heine die Universität auf Grund eines Duells für ein halbes Jahr verlassen, welches er aber nicht abwartet, sondern sich in der Universität in Berlin einschreibt. Hier bleibt er von 1891 bis 1823 und hört unter anderem Vorlesungen von Georg Wilhelm Friedrich Hegel.
1823 geht Heine zurück an die Universität Göttingen und bekommt 1825 den Doktortitel. Im selben Jahr lässt er sich auch zum christlichen Glauben taufen, wobei er sich den Namen Christian Johannes Heinrich gibt. Diese Taufe hält Heine aber geheim, da Christen selbst in umgetauften Juden keine richtigen Angehörigen ihrer Religion sahen, um sein Ruf nicht zu gefährden.
Heine reist danach nach Hamburg, wo er bei dem Verlag Hoffman und Campe als Schriftsteller anfängt. Über diesen Verlag brachte er auch das "Buch der Lieder"  raus, dass bis heute sein größter Erfolg ist.

Ab der Zeit reist Heine viel um die Welt. Er besucht bis 1828 Italien und England und schreibt 1826 den ersten Teil des Buches "Reisebilder", den zweiten Teil 1827, ein Jahr später.
Nach dem Tot seines Vaters 1828 und dem darauf folgenden Besuch in Hamburg zieht Heine im Februar 1829 nach Berlin, im April desselben Jahres bereits wieder nach Potsdam. An beiden Orten veröffentlicht er Bücher, welche allerdings alle, wie auch manche Bücher zuvor, zensiert werden, da Heine sich zusehends über die Politik Deutschlands durch Sarkasmus und Ironie lustig macht.
Nach der Veröffentlichung vom dritten Teil der "Reisebilder" auf Helgoland entscheidet Heine "auf Grund mangelnder Berufsperspektiven" (Heine.Net) und "seiner politischen Ansichten" (Wikipedia 1) 1831 Deutschland zu verlassen und nach Paris, Frankreich zu reisen, wo er als Korrespondent für die "Augsburger Allgemeine Zeitung" schreibt.
Während Heine 1833 in Paris die Bücherreihe "Französische Zustände" verfasst, machen sich bei ihm erste Andeutungen einer schweren Nervenkrankheit, wie Lähmungen, Kopfschmerzen oder Sehschwäche, bemerkbar. Im Dezember erscheint die Buchreihe in Deutschland und wird kurz darauf in Preußen verboten. Zwei Jahre später werden alle schriftlichen Werke Heines im Deutschen Bund verboten.
1836 wird Heine von der Französischen Regierung als politischer Emigrant aufgenommen und erhält eine Pension.
1841, 5 Jahre später, heiratet Heine Augustine Crescence Mirat, eine Schuhverkäuferin, die er 1833 kennen gelernt hatte, obwohl viele seiner Freunde gegen diese Heirat waren, da sie, als ein Schuhverkäufer nicht so gut gebildet, ein starken Kontrast zu ihm selber, einem sehr gebildeten Mann, darstellte.
Nach seiner Rückkehr 1843 aus Hamburg, wo er seine Mutter und seinen Onkel Salomon besuchte, trifft er wieder in Paris angekommen Karl Marx, der ihn mit dem Marxismus vertraut macht und dadurch eine Veränderung von Heines Gedichtsschreibweisen hervorbringt.
1844 stirbt der Onkel Heines und Heine verfällt mit dem Sohn des Onkels in einen 2 Jahre andauernden Streit um das Erbe, da Salomon Heine eine Jahresrente zugesagt hatte, dies aber nicht in seinem Testament erwähnt hat.
1847 erreichte Heine dann die Durchsetzung der Jahresrente unter der Bedingung, dass Heine nicht über seine Familie in Gedichten oder Büchern veröffentlichte.
1848 bricht Heine im Louvre zusammen. Im Krankenhaus wird bei ihm dann Rückenmarkschwindsucht diagnostiziert. Daraufhin zieht Heine sich in seine Wohnung, von ihm selber auch "Matratzengruft" (Wikipedia 1) getauft, in Paris zurück, wo er, bettlägerig, noch einige Werke verfasst, dann aber nach 8 Jahren am 17. Februar 1856 verstirbt. Drei Tage später wird Heinrich Heine auf dem Friedhof Montmartre beigesetzt.

2.2 Literarische Werke Heines

Im Laufe seines Lebens hat Heine viele Werke verfasst, von denen die meisten hoch gesehene Gedichte oder Bücher sind. Viele wurden schon in der Biographie genannt, weitere der wichtigsten Werke werden hier nun chronologisch aufgezählt und sind auch im Anhang abgelegt. Dabei stütze ich mich vor allem auf die Quelle "Werke":
1817 erscheinen Heines erste Gedichte unter Pseudonym in der Zeitung "Hamburgs Wächter".
1826 veröffentlicht Heine das Buch "Reisebilder 1. Teil", unter anderem bestehend aus "Die Harzreise", "Die Nordsee", "Erste Abteilung"  und "Die Heimkehr".
1827 "Reisebilder 2. Teil" erscheint, bestehend aus "Die Nordsee. Zweite Abteilung" , "Die Nordsee. Dritte Abteilung" und "Ideen. Das Buch Le Grand". Auch bringt Heine die Gedichtssammlung "Buch der Lieder" raus, welche all seine Jugendlyriken enthält und noch heute eich sehr bekanntes Buch ist.
1829 erscheint der dritte Teil der Buchbänder "Reisebilder", darin enthalten das Gedicht "Reise von München nach Genua" und "Die Bäder von Lucca"
1831 schreibt Heine "Nachträge zu den Reisebildern", den vierten Teil des Buchbandes "Reisebilder",  mit den Werken "Die Stadt Lucca"  und "Englische Fragmente".
1832 wird das Buch "Französische Zustände" veröffentlicht, welches Berichte für die Augsburger "Allgemeine Zeitung" von 1831 und 1832 enthält. 1835 wird das Buch in Preußen verboten.
1833 erscheint das Buch "Der Salon I", darin enthalten "Französische Maler" und "Aus den Memoiren des Herrn von Schnabelewopski", zwei Jahre später der zweite Teil, "Der Salon II", welcher die Werke "Zur Geschichte der Religion" und "Philosophie in Deutschland" enthält.
1837 veröffentlicht Heine den dritten Teil, "Der Salon III", damit verbunden "Florentinische Nächte" und "Elementargeister".
1840 wird der letzte Teil der Buchreihe gedruckt, das Buch "Der Salon IV", welches aus "Der Rabbi von Bacherach", "Gedichte 1835 -1839", und "Über die französische Bühne" besteht.
Im Mai 1844 werden zwei weitere von Heines berühmtesten Gedichten, das Gedicht "Die schlesischen Weber" und "Deutschland. Ein Wintermärchen" veröffentlicht.
Heinrich Heine schrieb zwar noch mehr Gedichte, die oben aufgezählten sind aber die Gedichte, die Heine zu dem gemacht haben, was er heute für uns ist.

3. Geschichtliche Hintergründe zur Zeit Heines

Zur Zeit Heines passierte viel in und um Deutschland. Die politischen und für Heine wichtigsten Ereignisse werden hier nun von Heines Geburt bis zu seinem Tod dargelegt, wobei sich hauptsächlich auf die Quelle "Hintergrund" und "Wikipedia 2" bezogen wird:
Zur Zeit der Geburt Heines ist Deutschland von den Franzosen belagert. Am 9. November 1799, knapp zwei Jahre nach Heines Geburt, versucht Napoleon durch einen Staatsstreich beim 1. Konsul an die Macht zu kommen, was ihm aber misslingt, 1804 aber wird er dann zum Kaiser gekrönt. Fast zwei Jahre später, am 16. Dezember 1805 gibt der Kurfürst Maximilian Joseph, der erste  König von Bayern, das Herzogtum Berg an Napoleon ab und wenig später, 1806, auch Franz II. die deutsche Kaiserkrone, womit das "Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation" (Werke) einberufen ist.
Ein Schwager und der Regent Napoleons, Joachim Murat, regiert das Großherzogtum von Berg von März 1806 bis Mitte 1808 und vertritt damit Napoleon, falls dieser nicht anwesend sein kann.

Kurz nach seiner Regentschaft wird Murat 1808 zum König von Neapel. Da nun das Großherzogtum Berg wieder frei, der Neffe Napoleons, Napoleon Ludwig, aber noch zu klein zum regieren ist, übernimmt Napoleon in Vertretung für seinen Neffen das Großherzogtum Berg.
Nach dem Versuch Napoleons, Russland mit 675.000 Mann einzunehmen, er aber damit scheitert, kehrte die Reste der Truppen, insgesamt 18.000 im November 1813 zurück. Durch diese schwere Niederlage Napoleons endet die französische Regentschaft in Düsseldorf und der damit verbundene Rheinbund. Am 6. April 1814 dankt Napoleon auf Grund des hohen politischen Druckes ab und wird auf die Insel Elba verbannt.
Im März 1815 kehrt Napoleon kurz zurück, wird aber nach einer weiteren Niederlage bei Waterloo im Juni 1815 endgültig nach St. Helena verbannt. 1815 wird der Deutsche Bund gegründet, bestehend aus 39 Mitgliedern und  Friedrich Wilhelm III. von Preußen übernimmt das Bergische Land.
6 Jahre später, am 5. Mai 1821, stirbt Napoleon auf St. Helena und drei Jahre später regiert Karls X. in Frankreich, bis 1830 die Juli-Revolution in Frankreich ausbricht und Ludwig Philipp König wird.
1835 werden die Werke des Jungen Deutschland, darunter auch Heines Werke, durch einen Bundestagsbeschluss am 10. Dezember in Deutschland verboten. Am 16. Februar 1836 wird durch einen preußischen Erlass festgelegt, "dass Schriften, die vorher die preußische Zensur durchlaufen hatten, ausgenommen sind". (Werke)
1836 und 1840 führt Louis Napoleon Putschversuche gegen Ludwig Philipp I., scheitert aber damit, während Friedrich Wilhelms IV. die Regentschaft in Preußen erhält. Auch entsteht die "Rheinkrise", in der Frankreich den Rhein als Grenze fordert. Ebenfalls 1840 wird Napoleons Leiche wird nach Paris überführt und im Invalidendom beigesetzt.
Im Juni 1844 wird der Weberaufstand in Schlesien durch preußische Truppen brutal niedergeschlagen.
Vier Jahre später, am 22.- 24. Februar 1848 beginnt die Februarrevolution in Paris, nach der der Bürgerkönig abdankt
Ein Monat später, im März 1848, kommt es zu einem Aufstand in Wien, nach dem Metternich zurück tritt.
Durch den Aufstand wird die Demokratie und die Pressefreiheit durchgesetzt wird, doch bereits im November werden die Durchsetzungen wieder aufgehoben. Einen Monat später wird Louis Napoleon in Paris Dezember 1848 zum Präsidenten gewählt. Vier Jahre später, 1852, führt  Napoleon III. das 2. Kaiserreich in Frankreich ein und regiert es bis 1870.

4.1 Exil

Das Wort "Exil" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "Verbannung, Verbannungsort". Es ist auch eine Bezeichnung für den freiwilligen Aufenthalt außerhalb des Heimatlandes wegen politischer oder materieller Gründe.

4.2 Heinrich Heine im Exil

Heine hatte die Art Gedichte zu schreiben und in ihnen über andere Leute herzuziehen und sie schlecht zu machen verinnerlicht. Dies richtete sich aber nicht nur gegen persönliche Gegner, sondern auch gegen den Staat und seine Anhänger. Aus diesem Grund wurden Heines Werke einer Zensur unterworfen. Heine war gegen diese Zensur und schrieb, um seiner Gegenansicht dazu Ausdruck zu verleihen, einen Text, der nur aus einer Zensur bestand.
Heine merkte, dass er in Deutschland unwillkommener wurde und ging daher 1831 nach Paris ins Exil. Dies tat er mehr oder weniger freiwillig, wie er auch in seinem Gedicht "In der Fremde" deutlich klar macht.
Dort angekommen lebte er in einer Wohnung und schrieb weitere Gedichte. Doch wurden dann alle Werke Heines "1833 in Preußen und 1835 in allen Mitgliedsstaaten des Deutschen Bundes verboten" (Wikipedia 1), was Heines Exil endgültig machte. Heine arbeitete daraufhin für die "Augsburger Allgemeine Zeitung" in Frankreich, welche aber ebenfalls später verboten wurde.
Er war nach seinem Umzug nach Paris nur noch zweimal in Deutschland, einmal um die Familie nach dem Tod seines Vaters und einmal um seine danach allein stehende Mutter zu besuchen.
In Paris starb Heine dann in Folge einer schweren Krankheit.


5. Fazit

Heine hat durch seine Werke viel in Deutschland bewirkt. Dies macht vor allem durch die Zensurenerlässe durch den damaligen Staat deutlich, da Heine genau die Dinge in seinen Schriften ansprach, die bis daher keiner angesprochen hatte und es mit einem Elan und Inbrunst tat wie nie jemand zuvor. Daher wird Heinrich Heine zu recht als ein "Dichter und Kämpfer" bezeichnet, der Deutschland veränderte.



Literaturverzeichnis


Werke: Karlowski, Dietmar; Fricke, Wolfgang; Massaad, Joseph; Heinrich-Heine.Net [online]; 2001; update: 2003; http://www.heinrich-heine-denkmal.de/werke.shtml 15.11.2008

Hintergrund: Fricke, Wolfgang; Heinrich Heine. Leben, Leiden, Werk und Hintergrund [online]; März 2000; update: Februar 2006; http://www.heinrich-heine-denkmal.de/zeittafel.shtml, 15.11.2008

Wikipedia 1: Wikipedia; Heinrich Heine [online]; 17.Januar 2003; update: 25. November 2008; http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Heine; 15.11.2008

Heine.Net: Karlowski, Dietmar; Fricke, Wolfgang; Massaad, Joseph; Heinrich-Heine.Net [online]; 2001; update: 2003; http://www.heinrich-heine.net/haupt.htm; 15.11.2008

Knaurs 1: Lexikographisches Institut München; Knaurs Lexikon in 20 Bänden; Band 8; Deutscher Bücherbund Stuttgart; 1974; S. 2563

Wikipedia 2: Wikipedia; Napoléon Bonaparte [online]; 13. April 2002; update: 28. November 2008; http://de.wikipedia.org/wiki/Napoleon; 30.11.2008

Heine: Marcuse, Ludwig; Heinrich Heine; Reinbek bei Hamburg; Rohwohlt Taschenbuch Verlag GmbH; 1960; S. 167 f.

Heine 1: Marcuse, Ludwig; Heinrich Heine; Reinbek bei Hamburg; Rohwohlt Taschenbuch Verlag GmbH; 1960; S. 15

Heine 2: Marcuse, Ludwig; Heinrich Heine; Reinbek bei Hamburg; Rohwohlt Taschenbuch Verlag GmbH; 1960; S. 14

Heine 3: Marcuse, Ludwig; Heinrich Heine; Reinbek bei Hamburg; Rohwohlt Taschenbuch Verlag GmbH; 1960; S. 16

Heine 4: Marcuse, Ludwig; Heinrich Heine; Reinbek bei Hamburg; Rohwohlt Taschenbuch Verlag GmbH; 1960; S. 22


So das wars. Wie gesagt einfach anschreiben, wenn ihr Verbeserungsvorschläge habt.

Copyright (C) Nighthawk
 Re: Heinrich Heine Hausarbeit 03.12.2008 (17:46) biene
Hallo,
ich habe einige Anmerkungen zu deinem Text.

"Heine hatte die Art Gedichte zu schreiben und in ihnen über andere Leute herzuziehen und sie schlecht zu machen verinnerlicht. Dies richtete sich aber nicht nur gegen persönliche Gegner, sondern auch gegen den Staat und seine Anhänger."

Das hört sich so an, als ob Heine einfach Spaß daran hatte, über andere in seinen Werken "herzuziehen".Heine hat sich vom reinen Lyriker zum politischen Schriftsteller entwickelt, und er hat versucht, mit seinen Werken in die Zeitgeschehnisse einzugreifen, also die politischen Verhältnisse der Restauration, welche gekennzeichnet war durch die politische Unterdrückung aller Gegner und deren Kritik (u.a. durch die Zensur). Er hat übrigens in den 30er Jahren fast nur oder sogar nur Prosa geschrieben. Seine Art zu schreiben war auch eine Waffe gegen die Zensur, indem er die eigentliche Aussage seines Textes durch die Satire beispielsweise "verschlüsselt" hat, ein "Ideenschmuggel". Empfehlen kann ich dir noch die Bücher von Christian Liedtke und das Heine Handbuch.
Vielleicht informierst du dich noch zu den Sichpunkten Restauration und Junges Deutschland/Vormärz.
Viele Grüße, Biene

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