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 Heinrich Heine - Wahrhaftig 16.03.2006 (18:53) Maria
Hey.
Ich habe gesehen, dass schon einige vor mir das Gedicht interpretiert haben wollten. Jedoch wurden nie komplett die Sprache und generell der Inhalt analysiert. Ich habe große Probleme eine Gedichtsinterpretation zu schreiben und hoffe, dass mir jemand helfen kann.

Wenn der Frühling kommt mit dem Sonnenschein,
dann knospen und blühen die Blümlein auf;
Wenn der Mond beginnt seinen Strahlenlauf,
Dann schwimmen die Sternlein hintendrein;
Wenn der Sänger zwei süße Äuglein sieht,
Dann quellen ihm Lieder aus tiefem Gemüt; -
Doch Lieder und Sterne und Blümelein,
Und Äuglein und Mondglanz und Sonnenschein,
Wie sehr das Zeug auch gefällt,
So machts doch noch lang keine Welt.

Liebe Grüße
Maria
 Re: Heinrich Heine - Wahrhaftig 19.03.2006 (09:09) Gylman
Hallo Maria,
die ersten acht Zeilen stellen eine Ironisierung von romantischen Sichtweisen da. Die beiden letzten Zeilen besagen, dass Romantik eben nicht alles ist.
Gruß
Gylman
 Re: Heinrich Heine - Wahrhaftig 19.03.2006 (12:18) Maria
Soweit bin ich auch gekommen, aber das steht im Widerspruch zu seinen Aussagen, dass er sich als Spätromantiker sieht. Warum kritisiert er die Romantik wenn er sich doch eigentlich dazu zählt? Das ist mit unklar.
Grüße
Maria
 Re: Heinrich Heine - Wahrhaftig 19.03.2006 (12:52) Gylman
Hallo Maria,
ich versuche Deine Frage mit folgedem Heinezitat zu beantworten:

Nachdem ich dem Sinne für romantische Poesie in Deutschland die tödlichsten Schläge beigebracht, beschlich mich selbst wieder eine unendliche Sehnsucht nach der blauen Blume im Traumlande der Romantik, und ich ergriff die bezauberte Laute und sang ein Lied, worin ich mich allen holdseligen Übertreibungen, aller Mondscheintrunkenheit, allem blühenden Nachtigallenwahnsinn der einst so geliebten Weise hingab. Ich weiß, es war »das letzte freie Waldlied der Romantik«, und ich bin ihr letzter Dichter: mit mir ist die alte lyrische Schule der Deutschen geschlossen, während zugleich die neue Schule, die moderne deutsche Lyrik, von mir eröffnet ward.

Gruß
Gylman
 Re: Heinrich Heine - Wahrhaftig 19.03.2006 (13:07) Maria
Kannst du mir die Quelle dieses Zitates nennnen. Vielen Dank für deine Antwort. Du hast mir sehr geholfen. Kannst du in dem Gedicht irgendwelche sprachlichen Mittel finden, die Heine verwendet hat?

Grüße
Maria
 Re: Heinrich Heine - Wahrhaftig 19.03.2006 (17:54) Gylman
Hallo Maria,
dieses Zitat stammt aus Heines "Geständnisse"
Gruß
Gylman
 Re: Heinrich Heine - Wahrhaftig 20.03.2006 (16:08) Maria
danke

gruß maria

Dies ist ein Beitrag aus dem Forum "Heinrich-Heine-Forum". Die Überschrift des Forums ist "Heine-Forum".
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