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 Heine-Forum
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Hi Leutz, muss am Mittwoch ein Referat über das Werk halten - eine Frage von mir ist, was Heine mit seinen immer wieder auftauchenden Traumbegegnungen aussagen möchte. Außerdem habe ich nicht verstanden worauf er bei dem Gespräch mit "Vater Rhein" hinaus möchte. Ich hoffe mir kann jm. helfen.
Hi Nadja,
in seinem Gespräch mit dem "Vater Rhein" hat Heine verschiedene Sachen persifliert. Unter anderem seinen Kollegen Niklas Becker. Folgender Vers als Beispiel:

Zu Biberich hab ich Steine verschluckt,
Wahrhaftig, sie schmeckten nicht lecker!
Doch schwerer liegen im Magen mir
Die Verse von Niklas Becker.


Und auch die Franzosen:

Sie werden Philister ganz wie wir,
Und treiben es endlich noch ärger;
Sie sind keine Voltairianer mehr,
Sie werden Hengstenberger.


In seinen Träumen stellt er angestaubte religiöse Ansichten bloß. Zum Bespiel erschlägt der Vermummte in Caput 7 die heiligen drei Könige, die in diesem Vers als Skelette des Aberglauben bezeichnet werden.

Er nahte sich, und mit dem Beil
Zerschmetterte er die armen
Skelette des Aberglaubens, er schlug
Sie nieder ohn' Erbarmen.

In einem anderen Traum wird Barbarossa, der so genannte Freiheitsheld, als Fabelwesen entlarvt:

»Herr Rotbart« - rief ich laut -, »du bist
Ein altes Fabelwesen,
Geh, leg dich schlafen, wir werden uns
Auch ohne dich erlösen.

Das mag fürs Erste genügen, wenn Du noch mehr wissen willst musst Du Dich melden.
Gruß
Gylman
 AW: Gylman 14.02.2005 (17:20) Nadja
Hi, das Problem liegt jetzt nur darin, das in einen gescheiten Satz für ne Inhaltsangabe zu verfassen. Die Beispiele kann ich da ja leider nicht bringen >>keine Zitate und wörtliche Rede<< Ich tu mich recht schwierig beim gescheiten Sätze formulieren. Ich hätts nämlich ganz gern in einem "einheitlichen" Satz. Also, dass mit dem Vater Rhein in einem und das mit den Traumbegegnungen allgemein zusammengefasst.
 Re: AW: Gylman 14.02.2005 (19:07) Gylman
Hallo Nadja,
ich gebe zu, dass es nicht so einfach ist gescheite Sätze zu formulieren. Wichtig ist, Du verstehst worum es geht. Deutschland ein Wintermärchen ist eine Satire, die die Zustände im damaligen Deutschland kritisch unter die Lupe nimmt. Der Rhein scheint wenig erfreut über die Verse zu sein, die ein gewisser Niklas Becker über ihn verfasst hat. Des Weiteren fällt sein Urteil über die ehemals so revolutionären Franzosen recht kritisch aus. Die Legende vom Kaiser Barbarossa als Freiheitsheld, wird als Ammenmärchen dargestellt. Die Träume persiflieren die Zustände im damaligen Deutschland. Der Vermummte tritt als Vollstrecker der Urteile auch die der Dichter fällt. Er erschlägt die Heiligen drei Könige. Also noch einmal, wichtig ist, dass Du verstehst worum es geht, dann fällt es Dir leichter gescheite Sätze zu formulieren. Genau das musst Du selber machen. Schau Dir doch bitte die anderen Beträge an, die sich mit dem Wintermärchen befassen. Falls Du irgendetwas nicht richtig verstanden hast helfe ich Dir gerne weiter.
Gruß
Gylman
 Re:Re: AW: Gylman 14.02.2005 (19:19) Nadja
Hi Gylman, kannst du dich mal per Email bei mir melden? Wenns geht noch heute, das wäre echt super...

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